Alarmzeichen am Huf

 

 

Unphysiologische Hufzustände sind sehr oft Auslöser für Huferkrankungen und wiederkehrende Lahmheiten.

 

Eine schlechte Hufsituation kann nicht nur den Huf negativ beeinflussen. Oftmals resultieren Sehnen- und Bändererkrankungen, Muskel- oder verschiedene Rückenverspannungen daraus. Diese Probleme verbessern sich meistens nach einer sachgemäßen Hufbearbeitung.  

 

 

Woran erkennen Sie, dass sich die Hufe Ihres Pferdes in einem schlechten Zustand befinden:

 

  • Verfärbungen in der Hufwand, Sohle oder dem Strahl
  • verbogene Wände
  • unförmige, unsymmetrische Hufe 
  • Hornsäulen
  • starke, übel riechende und schmerzhafte Strahlfäule
  • eingerollte oder untergeschobene Trachten
  • Risse und Spalten
  • Erkrankung der weißen Linie
  • Falten und Rillen
  • schlechte Hornqualität
  • Stellungsfehler
  • brüchiges Horn- und Tragrandausbrüche
  • hohle oder lose Wände
  • zu steile oder flache Hufe
  • usw.

Ein schlechter Zustand der Hufe könnte folgende Erkrankungen zur Folge haben oder verschärfen:

 

  • Arthrosen, Schal, Spat
  • Hufrollenentzündung/Strahlbeinlahmheit
  • fehlbelastete Gliedmaßen („Stellungsfehler“)
  • Hufkrebs
  • chronische oder akute Hufrehe
  • Hufknorpelverknöcherungen
  • Hornsäulen
  • White-Line-Disease
  • chronische Lahmheiten
  • wiederkehrende Hufgeschwüre und Abszesse
  • Muskelverspannungen
  • Blockaden des gesamten Bewegungsapparates
  • versch. Sehnen- und Bänderkrankungen
  • usw.

 

 

Dies sind immer Anzeichen für einen Huf in Not! Bevor aus der Fehlbelastung eine Erkrankung wird, zeigt der Huf seine Stresssituation an. Man muss nur hinschauen um dies zu erkennen.

 

Ich berate Sie gerne, was Sie tun können, um Ihrem Pferd die Lauffreude wiederzugeben bzw. zu erhalten!