Blutegeltherapie bei Hufrehe

Eine überaus effektive alternative zur Schulmedizin bei Hufrehe hat sich das Ansetzen von Blutegeln an den betroffenen Gliedmaßen erwiesen.

 

Der therapeutische Effekt ist im vergangenen Jahrhundert mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Seit den 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts deutet sich nun wieder eine kleine Renaissance an. Vor allem in der Humanmedizin besinnt man sich wieder auf die positive Wirkung der Blutegel.

 

Besonders im akuten Stadium der Hufrehe ist die Blutegeltherapie eine außerordenlich hilfreiche Maßnahme. Eine Verbesserung der Rehesymtome sehr zeitnah zu bemerken. Aber auch dann, wenn ein Einsatz erst zu einem späteren Zeitpunkt der Reheerkrankung erfolgt, kann in den meisten Fällen eine Erleichterung für das Pferd eintreten.

 

Je früher die Blutegel angesetzt werden, desto größer sind die Aussichten, den Hufreheschub aufzufangen und zu verhindern, dass es zu Schädigungen im Huf kommt.

 

Die Pferde akzeptieren die Behandlung in der Regel sehr gut. Eine Blutegelbehandlung kann parallel zu andern Therapien erfolgen.

 

 

Es scheint so, als wurde hier ein „Medikament“ zur Verbesserung der Hufrehesymptome gefunden, ohne den Pferdeorganismus mit übermäßigen Schmerzmitteln und Entzündungshemmern zu belasten.